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Fahren in Griechenland
Über das Fahren in Griechenland gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Hier ist die gute Nachricht: die meisten Urlauber haben keine Probleme, sich auf den gut ausgebauten Hauptstraßen von Griechenland zurechtzufinden und gewöhnen sich auch sehr schnell an den etwas temperamentvollen Fahrstil der Griechen. Des Weiteren sind die meisten wichtigen touristischen Destinationen über sehr gute Straßen zu erreichen. Besonders gute Gegenden zum Fahren in Griechenland sind die Halbinsel Peloponnes und Kreta.

Hier nun die schlechte Nachricht, was das Fahren in Griechenland betrifft: Griechenland hat die höchste Rate an Autounfällen in ganz Europa. Wenn Sie ein eher unerfahrener Fahrer sind, so sind die Straßen und das Fahren in Griechenland vielleicht nichts für Sie.

Sowohl die Mietwagen-Gebühren, als auch das Benzin sind in Griechenland nicht gerade billig. Griechenland ist auch ein relativ gebirgiges Land und viele Straßen sind daher sehr kurvig. Im Spätherbst und Winter, muss man mit nassen und in manchen Regionen auch mit verschneiten oder vereisten Straßen rechnen. Das hohe und chaotische Verkehrsaufkommen und die Parkplatzprobleme in Athen können für viele zum Alptraum werden.

Das Fahren in Griechenland wird für die Urlauber nicht selten zu einem unvergesslichen Erlebnis. Die Griechen gelten im Allgemeinen als eher schlechte und vor allem nervöse Fahrer. Fest steht, dass sich das Fahren in Griechenland ganz anders als wie auf den gut organisierten deutschen Straßen abspielt.

Es gibt mit Sicherheit Länder, wo das Fahrverhalten noch viel chaotischer ist, aber Griechenland liegt nahe an der Spitze. Die Griechen sind gewöhnlich ein recht quirliger Menschenschlag und dies zeigt sich vor allem in ihrem Fahrverhalten. Sie wechseln die Fahrspur, ohne den Blinker zu setzen, fahren los bevor die Ampel überhaupt auf Grün schaltet, fahren über Bordsteinkanten, fahren mit rasanter Geschwindigkeit in die Kurven und fast keiner hält sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Hier nur ein paar Tipps, die sie beim Fahren in Griechenland beherzigen sollten:

  • Lassen Sie sich nicht aus der Ruhe bringen und ignorieren sie das ständige Gehupe einfach
  • Studieren sie ihre geplante Route vor der Abfahrt sehr gut auf der Karte, so dass sie genau wissen wo sie hin müssen.
  • Vermeiden Sie auf alle Fälle den Feierabendverkehr in Athen und in anderen größeren Städten.

Fahren in Griechenland - das Straßennetz in Griechenland

Es gibt in Griechenland die Autobahnen die Athen mit Thessaloniki sowie mit Patras verbinden. Der Großteil der restlichen Autobahnen ist leider nur zweispurig. Da Griechenland vor allem ein gebirgiges Land ist, sind die Straßen weitgehend windig und kurvenreich. Urlauber sollen hier sehr vorsichtig fahren, denn in den Zeitungen ist nicht selten zu lesen, dass Autos die Klippen hinunterstürzen. Wegen der hohen Umweltverschmutzung dürfen in Athen die Autos oft nur abwechselnd, je nachdem, ob das Nummernschild gerade oder ungerade Zahlen hat, fahren.

PKW mit Diesel sind in Griechenland nicht zulässig, da die Dieselabgase nachweislich auf antike Monumente zerstörerisch wirken. Ausländische Autos sind derzeit von dieser Regel noch ausgenommen, wir empfehlen aber, sich vor der Abfahrt genau darüber zu informieren.

Geschwindigkeitsbegrenzungen liegen in den Städten bei 50 km, außerhalb der Städte bei 80 km und auf den Autobahnen bei 100 km.

In Griechenland gibt es leider auch viele Diebstähle. Autoradios werden besonders gern, selbst aus sicheren Autos mit Alarmanlage, gestohlen. Um dies zu vermeiden, sollte man sich vor der Fahrt nach Griechenland einen herausnehmbaren Radio installieren lassen. Man sollte das Auto auch keinesfalls in einsamen Straßen, oder in Straßen parken, die abends nicht beleuchtet sind. An den hell erleuchteten und verkehrsreichen Straßen ist Ihr Auto ziemlich sicher.